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Formkonstanten und kortikale Architektur

From the public record

Proposed by: Heinrich Kluver; Paul Bressloff and Jack Cowan

Geometrische Halluzinationen spiegeln die Verschaltung des visuellen Kortex selbst wider. Ähnliche Gehirne erzeugen ähnliche Formen – keine externe Quelle erforderlich.

Heinrich Kluver katalogisierte in den 1920er Jahren wiederkehrende Halluzinationsgeometrien, und Bressloff, Cowan und Kollegen zeigten später mathematisch, wie Gitter, Tunnel, Spiralen und Spinnweben aus der Architektur des striären Kortex hervorgehen. Dies ist die stärkste mechanistische Erklärung dafür, warum voneinander unabhängige Beobachter ähnliche Muster berichten. Die offene Frage dabei ist die Spezifität: Die kortikale Geometrie sagt Musterklassen voraus, und die Debatte dreht sich darum, ob die berichteten Symboldetails das übersteigen, was der Mechanismus liefern kann.

Source: Geometric visual hallucinations, Euclidean symmetry and the functional architecture of striate cortex (2001) (academic)

Tags: neuroscience, form-constants, skeptical

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