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Die Schnittstellentheorie der Wahrnehmung

From the public record

Proposed by: Donald Hoffman

Die Evolution hat die Wahrnehmung als eine Benutzeroberfläche konzipiert, die die wahre Struktur der Realität verbirgt. Einige deuten persistente, nicht-alltägliche Formen als Blicke hinter den Desktop.

Donald Hoffman argumentiert auf Basis der evolutionären Spieltheorie, dass veridische Wahrnehmung von fitnessorientierter Wahrnehmung auskonkurriert wird, sodass die alltägliche Erfahrung aus Icons und nicht aus Wahrheit besteht. Hoffman selbst ist vorsichtig bezüglich dessen, was Psychedelika zeigen, aber der Interface-Bezugsrahmen wird von der Community weitgehend übernommen: Wenn der Desktop gestört werden kann, liegt das, was erscheint, möglicherweise näher an der Maschinerie. Der Bezugsrahmen sagt für sich genommen keine Symbolkonvergenz voraus, was ihn als Philosophie statt als Evidenz ehrlich hält.

Source: Lex Fridman Podcast #293 (2022) (interview)

Tags: perception, interface, philosophy

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